Wie fühlt es sich an als Abenteuerin im Frauenteam bei YABAN Travel zu sein? Eine Momentaufnahme...

Draußen ist es nebelig und leicht feucht. Zwischen den weißen Nebelwolken blitzten grasgrüne Baumkronen hervor. Das Thermometer singt heute nicht unter 20 Grad. Dennoch ziehen wir unsere Regen- und Windjacken über, um uns vor einer Regenhusche zu schützen. Wir sind wieder auf Abenteuerreise…

Unseren Tagesrucksack, der mit ausreichend Proviant gedeckt ist, schnallen wir uns fest auf den Rücken. Nachdem wir unsere festgeschnürten Wanderschuhe überprüft haben, geht es los.

Im Frauenteam laufen wir über einen Feldweg, der uns nach ca. 30 min in ein saftgrünes grünes Dickicht führt. Der Weg wird schmaler und rutschiger. Tina, unser Teammitglied ruft von weitem „Aufpassen! Nicht ausrutschen. Hier ist es ziemlich rutschig“, um uns vor dem Hinfallen zu bewahren.

Mit Vorsicht bahnen wir uns durch den braunen Matsch. Mein Frauenteam ist wieder gut drauf. Wir werten unseren gestrigen Tanzabend in der Villa mit großem Gelächter aus. Tina ruft Steffi mit breitem Grinsen zu: „Gell Steffi, gestern Abend das Tanzbein schwingen und heute das Wanderbein. Das ist eine echte Abenteuerin!“ Wir lachen gemeinsam über Tinas frechen Spruch, den sie oft „auf Lager“ hat.

Auf abenteuerlichen Wegen unterwegs

Der Weg wird immer schmaler, sodass wir unsere Körper durch enge Gebüsche schieben müssen. Unsere Körper krabbeln unter die umgefallenen Bäume hindurch. Den Kopf müssen wir einziehen, um uns nicht zu stoßen. Stück für Stück schieben wir die Blätter und Äste beiseite, damit die Nächste sich durchrobben kann und nicht von den scharfen Ästen verletzt wird. „Nur im Team funktioniert mal wieder dieser Weg zum Wasserfall“, denke ich mir in einer stillen Sekunde.

Über eine scheinbar nicht ganz so sichere, rotgrüne Treppe steigen wir auf die andere Seite des Weges. Ich schaue runter und überprüfe auf 10 Metern Höhe vorsichtig mit meinem Fuß, ob das Gitter uns halten wird. Es hält!

Schritt für Schritt laufen wir auf der rostigen Brücke weiter. Die Schlucht wird immer tiefer. Selbst ich, als erfahrene Weltreisende, bekommt Respekt vor der 20m tiefen Schlucht. Die Steinwand links neben uns glitzert voller Naturfarben von sandgelb, dunkelbraun bis hin zu anthrazit. Ab und an schmücken große grüne Palmenblätter diese farbenprächtigen Felsen.

Wir hören es rauschen. „Der Wasserfall“ ruft Tina und zeigt mit ihrem Finger und einem überglücklichen Lächeln auf das Wasser. Bevor wir diesen erreichen, müssen wir uns über ein noch nicht mal einen halben Meter breites, klappriges Geländer herunterschlängeln.

Die Stufen sind so kurz, dass wir unsere Füße vorsichtig seitlich stellen müssen. Unsere Hände halten unser Körpergewicht am wackligen Geländer fest. Behutsam meistert jedes Teammitglied die heikle Situation im Abstieg. Zum Schluss feuern wir mit Rufen und Klatschen die letzte, hinabsteigende Abenteuerin an. „Geschafft! Alle sind heil unten angekommen“, erleichtert wische ich mir mit meiner nassen Hand über meine verschwitze Stirn.

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Im Frauenteam gemeinsam unterwegs

Als wir uns umdrehen, ist das Adrenalin und die Angst auf dem Geländer abzurutschen plötzlich weg. Der große Wasserfall rauscht die Felsen hinunter. Unten sammelt sich türkisfarbenes, glasklares Wasser. „Wir sind im Paradies!“ ruft Silke und reißt die Hände in die Luft.

Jede Abenteuerin erkundet die Regenwaldartige Umgebung am Wasserfall, welche auf uns eine magische, beruhigende Wirkung hat. Links am Rande des Wasserpools befinden sich grasgrüne, große Palmenblätter. Die aufgewirbelte Luft vom Wasserfall bringt die Palmenblätter zum Schwingen. Dieses Naturschauspiel bringt uns langsam zum Schweigen.

Tina, die Mutigste von allen, zieht ihre Sachen schnurstracks aus. „Ich habe heute meinen Bikini drunter“, zwinkert Sie mir zu. Sie streift sich ihre blauen Wasserschuhe über ihre Füße, um diese zu schützen. Mit 3 großen Schritten tappt sie ihre Füße in das Wasser, welches vom Wasserfall hinunter saust. Vorsichtig tastet sie sich bis zum Knie in das hinunter rauschende Wasser.

Mit meinem geschulten Auge sehe ich, dass das Wasser eiskalt ist. Tina dreht sich um und grinst mir zu. Nach ein paar Minuten steht sie mit Gänsehaut vor mir und rubbelt sich trocken. „Pui, das Wasser ist glasklar und eiskalt!“ Ich schmunzele vor mir her.

Pause vom Alltag, Stress und Sorgen finden

Adriane sitzt auf einem großen hellgrauen Stein, der mit weißen Streifen, die wie Baumringe aussehen, durchzogen ist. Ihre Füße wackeln in der Luft hin und her. Ich schleiche mich leise an sie ran. Mit meiner rechten Hand klopfte ich ihr auf die Schulter und lächle ihr zu: „Und, wie fühlst Du dich?“ frage ich sie.

„Ich habe selten so einen schönen und friedlichen Ort gesehen, wie diesen hier. Diese Natur hier ist einmalig. Ich fühle mich gerade so glücklich.“ Mit einem ganz leichten Rückenklopfer lasse ich sie in ihrem persönlichen, glücklichen Moment allein. Ich erkenne, dass sie tief ein- und ausatmet und diesen Moment für sich genießen kann.

Die anderen Mädels packen ihr Essen aus. „Zeit zum Krafttanken“ denke ich mir. Wir verbringen unsere Pause mit Blick auf die Regenwald-Naturkulisse und dem Wasserfall, der sich seinen Weg durch die Felsen bannt. „Wasser findet immer seinen Weg!“ rufe ich Tina mit einem Augenzwinkern zu. Liebevoll nickt sie, setzt sich zu mir und sagt:

„Schon komisch. Die Natur weiß genau, wo, was und wie sie das alles macht und sieht dabei noch so wunderschön und friedlich aus. Nur wir Menschen irren hin und her, hetzten von einem Termin zum Nächsten, stehen morgens auf, schlucken im Vorbeigehen den Kaffee runter, rasen zur Arbeit, ärgern uns mit Menschen rum, die wir nicht mögen, haben kaum Zeit für das Wesentliche, für unsere Leidenschaft. Ich funktioniere nur noch… Manchmal, da liege ich nachts wach und frage mich tatsächlich, ob das jetzt mein Leben lang so weitergeht. Und hier, genau hier, an diesem wunderbaren Ort mit euch, spüre ich mich wieder. Hach, mir geht’s gerade fantastisch!“

Ich nicke Tina zu, während ich ihr beruhigend auf die Hand klopfe: „Schön, dass es Dir hier so gut geht. Darüber freue ich mich sehr.“ Mit einem Lächeln packe ich langsam die Essensbox in meinen Rucksack. Einige Mädels träumen vor sich her, während ich einen Schluck aus meiner Trinkflasche durstig zu mir nehme. „Wir müssen langsam weiter, Ladies.“ Rufe ich ihnen mit einer Handbewegung in meiner Richtung zu.

Wieder frei atmen können & frei sein

Nach der Pause am Wasserfall geht es auf matschigem Wege in die Höhe. Der Nebel verdichtet sich mehr und mehr. Ich weise meinem Frauenteam an, zusammen zu bleiben solange die Nebelwolke anhält.

„So langsam lassen meine Kräfte nach. Puh… ist das anstrengend.“ Pustet Jeanette mir entgegen. Als Adriane das hört, schnappt sie gleich Jeanettes Hand und zieht sie mit: „Hör auf zu reden, das kostet dich Kraft. Du brauchst jetzt deine Energie für den Aufstieg.“

Schön, wenn die Frauen sich gegenseitig unterstützen. Alles richtig gemacht, Andrea.“ Klopfe ich mir gedanklich löblich auf meine Schulter. Unsere Füße werden mit jedem Schritt weiter nach oben, müder. „Kurze Verschnaufpause!“ rufe ich den Ladies zu und zeige auf eine Weges-Schluppe.

An der Seite befindet sich ein altes Aquädukt, welches knallgrüne Pflanzen rundherum eingenommen haben. Fast wie im Dornröschenschlaf ist es verwuchert und nur mit aufgeweckten Blick zu erkennen. Die Natur holt sich eben alles zurück“, zücken die Mädels ihre Kamera, während ich diesen Satz in die Runde werfe. Wir krabbeln über kleine und große Steine und laufen durch die grün bewachsenen mit Farnen umgebenen Rundbögen des Aquäduktes.

„Der Nebel lichtet sich“ gebe ich weiter an mein Team. „Kommt, es ist nicht mehr weit!“ Nach weiteren anstrengenden Minuten, die uns fast wie Stunden vorkommen, erreichen wir endlich den Gipfel des Kraters. Unter uns ein tiefer braungrüner Abgrund, bewachsen mit Wälder soweit das Auge reicht. Im Tal befindet sich ein See, der zweigeteilt in grün und blau schimmert.

Ich erkläre meinem Frauenteam die Entstehung des Sees. Weiter erzähle ich ihnen die Sage dazu, warum er auf der einen Seite grün und auf der anderen Seite blau schimmert. Ein lautes „ohhhhhh…“ raunt durch das Team nach dem ich ihnen die traurige Legende vom blau-& grünen See, der Prinzessin und dem armen Hirten erzähle.

Wir gehen ein Stück weiter zum Aussichtspunkt. Alle stehen gemeinsam zusammen mit ihren Fußspitzen am Rand des Vulkankraters. Ich schließe meine Augen und rufe den Frauen zu: „Alle Augen zu und Arme nach oben. Und jetzt rufen wir in das Tal hinein – WIR SIND DIE KÖNIGINNEN DER WELT –

Gänsehaut durchströmt unsere Körper. Der Wind weht uns leicht in unsere Gesichter. Wir holen alle gesamt tief Luft, atmen tief ein- und aus, strecken nochmals unsere Arme in die Luft, wie ein Adler. Und dann wiederhole ich den Satz mehrmals. Gemeinsam rufen wir auf dem saftgrünen Vulkangipfel, der uns gerade zu Füßen liegt:

„WIR SIND DIE KÖNIGINNEN DER WELT! Wuuuuuhuuuuuuuuuu…“

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Dich wieder spüren können...

Es wird langsam dunkel draußen. Heute habe ich eine besondere Überraschung für meine Frauen. Beim Frühstück gab ich Anweisung, was heute ins Tagesgepäck einzupacken ist. Darunter waren auch Badesachen. Ich parke unser Auto auf einem kleinen, fast leeren Schotterparkplatz. Die Mädels schauen mich fragend an.

„Ladies, habt ihr Bock auf 40 Grad heißes Vulkanwasser?“ Alle schreien laut: Ohhh jaaaaaaa.“ Alle schnappen sich ihre Badesachen und ruckzuck sind wir am Eingang der Thermalquelle. Ich erkläre, wie diese Thermalquellen funktionieren, wie viele heiße Becken es gibt und wann wir uns wieder am Ausgang treffen, falls wir uns in den Quellen verlieren sollten.

Es blubbert. Mein Kopf lehnt sich nach hinten auf ein warmes, graues Gestein. Meine Arme sind jeweils nach rechts und links ausgebreitet, sodass mein Körper in dem 40 Grad heißen Thermalbecken schwebt. Als ich meine Augen öffne, blicke ich auf den schwarzen Himmel hinaus, der mit tausenden, weiß leuchtenden Sternen strahlt. Links und rechts nehme ich große Palmenblätter war, die im warmen Wind sich ganz leicht auf und ab bewegen. Gänsehaut überzieht meinen gesamten Körper.

„Ach, das tut sooooo gut.“ Sagt Adriane ganz leise zu mir. Die Wärme des Vulkanwassers wärmt unsere Körper, die von der letzten Wanderung ausgepowert sind. Wieder blicke ich in den funkelnden Sternenhimmel, während ich die Grillen zirpen höre. Mein Grinsen geht mir nicht mehr aus dem Gesicht, als mir nochmal bewusst wird, dass wir mitten im Regenwald und in der klaren Sternen-Himmel-Nacht bei 40 Grad wohltuenden Thermalwasser uns eine Pause vom Alltag gönnen.

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